Objektiv-Technologie




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  • DG-Objektiv DG (Digital Grade)
    Die digitalen SLR Kameras sind inzwischen fester Bestandteil des Marktes und Ihr Anteil wächst zunehmend. Wenngleich viele Objektive älterer Baureihen aufgrund des beibehaltenen Bajonettanschlusses der Kamera-Hersteller auch an den digitalen Boliden angeschlossen werden können, sollte diese Entscheidung überdacht werden. Wo in der analogen Fotografie ein Film Ihr Motiv aufzeichnet, sitzt in der DSLR ein Sensor mit einer spiegelnden Glasoberfläche. Das Licht kann vom Sensor zur Rücklinse des Objektivs reflektiert werden und dadurch zu unerwünschten Reflexen und Qualitätsverlust führen. Dies verhindern wir bei den DG Objektiven mit unserer neuen, aufwendigen Mehrfachvergütung der Linsen. Wo analog eine chemische Aufzeichnung stattfindet wird das Bild digital elektronisch gespeichert. Die Anordnung und Beschaffenheit der Pixelsensoren verlangt eine äußerst hohe Auflösung und eine spezielle Ausrichtung der einfallenden Lichtstrahlen. Dies erreichen wir bei den DG Objektiven mit unserem speziellen optischen Design, dessen Berechnungen die digitalen Ansprüche zugrunde liegen. Schöne Bilder machen alle Objektive – aber mit unseren DG Objektiven schöpfen Sie die Möglichkeiten Ihrer DSLR Kamera erst richtig aus. Sie fahren doch auch keinen teuren Sportwagen mit runderneuerten Reifen, oder?
  • DC-Objektiv DC (Digital Camera)
    Wie lässt sich eine beeindruckende Bildqualität trotz geringen Gewichtes und kompakter Baugröße erreichen, die den Ansprüchen der digitalen SLR Kameras gerecht wird? Man beschränkt sich auf den Bildwinkel, der von den meisten DSLR Kameras ohnehin nur genutzt wird. Daher können Sie die DC Objektive nicht auf einer Vollformat-Digitalkamera oder einer analogen Filmkamera einsetzen – Sie erhielten Abschattungen in den Bildecken. Die Sensoren der meisten digitalen SLR Kameras sind jedoch kleiner als der 35mm Film mit seinem 24x36mm Format und besitzen die Abmessungen des APS-C Formates. Durch die Beschränkung des Bildwinkels auf eben dieses Format ist es den Konstrukteuren möglich, eine beachtliche Abbildungsleistung mit vertretbarem Konstruktionsaufwand zu erzielen. Das weniger komplexe Design wirkt sich in Größe und Gewicht der DC Objektive aus – der geringere Aufwand sorgt für eine deutliche Kostenersparnis, die wir selbstverständlich an unsere Kunden weitergeben. Mit unseren DC’s erhalten Sie leistungsstarke Objektive zu äußerst attraktiven Preisen.
  • Asphärische Linsen
    Ein asphärisches Element gibt den Konstrukteuren mehr Spielraum bei der Entwicklung, verbessert die Leistung, und macht es möglich, mit weniger Linsen in einem kompakteren Objektiv auszukommen. Üblicherweise besitzen Linsen eine charakteristische Kugelform (sphärisch). Nun werden aber Lichtstrahlen am Rand einer sphärischen Linse stärker gebrochen als zur Linsenmitte hin. Daraus ergeben sich mehrere Brennpunkte - das Bild wird unscharf. Die Korrektur dieses Öffnungsfehlers erfolgt normalerweise durch die Kombination verschiedener Linsenarten, was das Gewicht des Objektives naturgemäß in die Höhe treibt. Durch die Entwicklung asphärischer Linsen ist es gelungen, diesen Abbildungsfehler hervorragend zu korrigieren und gleichzeitig durch den Wegfall der zahlreichen Gläser das Gewicht zu reduzieren. SIGMA verwendet hauptsächlich das sogenannte Hybridverfahren zur Herstellung seiner Asphären, welches eine preisgünstige Produktion zuläßt.
  • APO-Objektiv fü hervorragende Bildqualität
    Um Bilder mit höchstmöglicher Qualität zu erzielen, werden für die APO-Objektive spezielle Glassorten mit besonders niedrigem Brechungsindex verwendet und die Farbfehler werden auf ein absolutes Minimum reduziert. Bei den SIGMA APO-Objektiven ist der Farblängsfehler (chromatische Aberration) auf ein Minimum reduziert. Die chromatische Aberration beruht auf der Tatsache, daß eine Linse für die unterschiedlichen Wellenlängen des Lichtes unterschiedliche Brechungswinkel (Brennweiten) besitzt. Kurzwelliges, blaues Licht wird stärker gebrochen als langwelliges, rotes. Dieser Effekt (Dispersion), der besonders bei Teleobjektiven zu schlechten Abbildungsleistungen führt, wird durch die Verwendung spezieller SLD-Gläser (Special Low Dispersion) nahezu völlig eliminiert, was zu Bildern mit hervorragender Schärfe und Brillanz führt.
  • Ultraschallmotor (Hyper Sonic Motor)
    Der Antriebsmotor für die Scharfeinstellung kann entweder in dem Kameragehäuse sitzen oder im Objektiv selbst. Der Antrieb im Objektiv ist in der Regel der schnellere, zumal der jeweilige Motor auf sein Objektiv speziell abgestimmt wird. Bei etlichen Objektiven dieses Systems setzen wir Ultraschall angetriebene Motoren ein. An entsprechenden Kameras, die den Ultraschallantrieb unterstützen, können unsere HSM Objektive mit großem Bedienungskomfort eingesetzt werden. Die Scharfeinstellung erfolgt äußerst schnell und nahezu lautlos, was gerade in der Tier- und Sportfotografie von Bedeutung ist. Außerdem können Sie jederzeit manuell in die Scharfeinstellung eingreifen, ohne den AF zuvor ausschalten zu müssen.
  • Hinterlinsen-Fokussierung
    Ähnlich wie bei der Innenfokussierung verändert ein RF Objektiv beim Scharfstellen weder die Baulänge, noch dreht sich die Frontlinse mit. Allerdings werden hierzu Linsen im hinteren Objektivtubus bewegt – daher „Rear“ Fokus. Die Strecke ist sehr kurz, wodurch sich sehr kurze Einstellzeiten ergeben. Es findet bei diesem System keine merkliche Gewichtsverlagerung beim Scharfstellen statt, dadurch ist das Objektiv zu jedem Zeitpunkt gut ausbalanciert.
  • Innenfokussierung
    Bei unseren innenfokussierten Objektiven erfolgt die Scharfstellung durch das Verschieben der Linsen innerhalb des Objektivs. Dadurch ergeben sich vielerlei Vorteile:
    Es findet kaum eine Gewichtsverlagerung statt, was sich gerade bei größeren Objektiven andernfalls nachteilig auf das Handling auswirken kann. Die Scharfstellung kann schneller erfolgen als bei einer Geradführung oder eines rotierenden Schneckenganges. Die Frontlinse dreht sich beim Scharfstellen nicht mit. Dies erleichtert die Arbeit mit Filtern, die eine Drehfassung besitzen, wie zum Beispiel der beliebte Polarisationsfilter. Aus dem gleichen Grund kann die Gegenlichtblende eine tulpenförmige Form besitzen, da Sie beim Scharfstellen Ihre Stellung beibehält. Somit erfolgt ein optimaler Streulichtschutz sowohl für die lange wie auch die kurze Formatseite des Bildes.
  • EX-Objektiv (Excellence)
    Exklusive Qualität, griffiges Design, elegantes Finish – das sind die Features unserer Profi-Schiene. Das EX Symbol kennzeichnet unsere anspruchsvolle Objektivserie. Neben dem hohen Qualitätsstandard zeichnen sich diese Produkte durch exklusive Brennweitenbereiche und hohe Lichtstärken aus. EX Objektive – die bessere Wahl.

  • Optischer Stabilisator OS
    Sie schleppen zu jedem Ausflug ein Stativ mit sich herum? Dann hätten wir für Sie nicht unser OS System entwickeln müssen. Alle anderen kommen in den Genuss, 2-3 Verschlusszeiten länger als üblich aus der Hand fotografieren zu können, da unser Stabilizer die Bewegungen des Fotografen erkennt und kompensiert. Lange Brennweiten und schlechte Lichtverhältnisse bringen immer die Gefahr mit sich, das Bild zu verwackeln. Zwei Modi stehen bei dem Einsatz zur Auswahl und versetzen Sie in die Lage, scharfe Aufnahmen sicher aus der Hand zu schießen.

  • APO Telekonverter EX
    Früher griff man gerne auf so genannte „passen auf alles“ Universalkonverter zurück. Heute werden Konverter speziell auf bestimmte Objektive, an denen sie vorzugsweise zum Einsatz kommen, berechnet – optisch wie mechanisch. Daraus resultieren einerseits hervorragende Abbildungsergebnisse mit den passenden Objektiven, andererseits bauliche Einschränkungen der Verwendbarkeit an bestimmten Objektiven. Bei einigen Baureihen würde im Falle der Kombination mit einem EX Konverter dessen Frontlinse mit der Rücklinse des Objektivs in Berührung kommen. Unsere EX APO Telekonverter können Sie ausschließlich an allen Objektiven mit dem oben genannten Symbol einsetzen und sich von der Qualität dieser Verbindung überzeugen.

  • UC - Ultra Compact
    The smallest, lightest lens of its type available.

  • DL - Deluxe
    DL lenses are full feature lenses in spite of their modest price. Like other Sigma lenses, they are supplied with a custom lens hood and feature half-stop increments on manual aperture settings, depth of field scale, distance scale, infrared correction mark.

  • Grundsätzliches zu Objektiven
    Bildwinkel
    Durch die Brennweite wird bestimmt, welcher Teil der Umgebung auf den Film projiziert wird. Der Bildwinkel gibt an, wie groß dieser Teil ist und wird in "Grad" ausgedrückt. Auf unserer Web-Site wird stets der Bildwinkel für die Diagonale eines 24x36mm Negativs oder Dias angegeben. Bei länger werdender Brennweite wird der Bildwinkel kleiner und das Motiv wird größer abgebildet.

    Blendenwert / Größte Öffnung (relative Lichtstärke)
    Die Lichtstärke gibt das Verhältnis zwischen dem wirksamen Blendendurchmesser und Brennweite des Objektives wieder. Sie wird in der international genormten Blendenreihe 1:1,4 - 1:2,8 - 1:4,0 ... (oder kurz: 1,4 - 2,8 - 4,0 ....) angegeben. Je kleiner die Zahl, desto größer ist also der Blendendurchmesser und damit auch die Lichtmenge, die während der Belichtungszeit auf den Film gelangt. Analog dazu bedeutet dies, daß eine hohe Lichtstärke selbst bei schlechten Lichtverhältnissen noch relativ kurze Verschlußzeiten ermöglicht. Darüber hinaus beschert sie angenehm helles Sucherbild. Eine hohe Lichtstärke alleine ist allerdings noch kein Qualitäts-Maßstab und die Angabe selbst beinhaltet nicht den Lichtverlust innerhalb der Linsen (Transmission). Zu beachten ist, daß die Abbildungsfehler eines optischen Systems bei Aufnahmen mit voller Blendenöffnung am deutlichsten in Erscheinung treten. Daher sollte zur Erzielung größtmöglicher Abbildungsqualität immer um 2 Blendenstufen abgeblendet werden.

    Schärfentiefe
    Als Schärfentiefe bezeichnet man den Bereich vor und hinter der eigentlichen Schärfenebene. Die Ausdehnung der Schärfentiefe erfolgt nach einer Faustregel zu einem Drittel nach vorne und zu zwei Dritteln nach hinten. Sie ist abhängig von der eingestellten Blende, der Einstellentfernung und dem Abbildungsmaßstab, d.h., je kleiner die eingestellte Blende (große Blendenzahl!), je größer die Aufnahmeentfernung und je kleiner der Abbildungsmaßstab, um so größer wird die Schärfentiefe. Die oft zitierte große Schärfentiefe der Weitwinkelobjektive ist streng genommen sachlich nicht zutreffend, denn bei gleicher Abbildungsgröße wird durch die notwendige kürzere Aufnahmeentfernung beim Weitwinkel der Gewinn an Schärfentiefe wieder kompensiert.

    Perspektive
    Die Perspektive ist der Blickwinkel, mit dem eine Szene betrachtet wird. Jeder kennt die Begriffe Vogel - oder Froschperspektive. Auch in diesem Zusammenhang begegnet man häufig einer Fehleinschätzung: Die Perspektive ist nicht brennweitenabhängig, sondern einzig und alleine standortabhängig. Aufnahmen vom gleichen Standpunkt mit verschiedenen Brennweiten zeigen alle die gleiche Perspektive. Begibt man sich jedoch mit dem Weitwinkel nah ans Objekt, erzielt man die versprochene steile Perspektive, die mit einem Teleobjektiv mangels vergleichbarer, kurzer Einstellentfernung nicht erreichbar ist.


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