OSRAM-Beleuchtungs-Lexikon:
  • Beleuchtungsstärke
    Die Beleuchtungsstärke gibt den Lichtstrom an, der von der Lichtquelle auf eine bestimmte Fläche triftt. Sie wird in der Maßeinheit Lux (lx) gemessen. Die Beleuchtungsstärke beträgt 1 lx, wenn ein Lichtstrom von 1 lm auf eine Fläche von 1 qm gleichmäßig auftritt.bel.bmp
  • Blendung
    Blendung beeinträchtigt das Wohlbefinden und kann die Sehleistung merkbar mindern. Sie kann direkt von Lampen bzw. Leuchten ausgehen oder indirekt von Reflexen auf glänzenden Flächen. Die Blendung ist abhängig von der Leuchtdichte und Größe der Lichtquelle, ihrer Lage zum Betrachter der Helligkeit des Umfeldes und des Hintergrundes. Direktblendung ist besonders in der Straßenbeleuchtung zu vermeiden, weil sie die Verkehrssicherheit beeinträchtigt. Besondere Beachtung gilt der Vermeidung von Reflexblendung z.B. bei Bildschirmarbeitsplätzen.
  • Entladungslampen
    Die Leuchtstofflampen enthalten Quecksilberdampf und Edelgas. Beim Stromfluß stoßen die Elektronen auf die Quecksilberatome. Beim Zusammenstoß wird ein Quecksilberelektron in eine größere und energiereichere Umlaufbahn gehoben. Beim Zurückfallen auf die ursprüngliche Bahn gibt es die aufgenommene Energie in Form von UV-Strahlung wieder ab. Die UV-Strahlung wird in der auf der Innenseite der Glaskolben aufgetragenen Leuchtstoffschicht in sichtbares Licht umgewandelt.;Leuchte.avi;
  • Farbtemperatur
    Siehe Lichtfarbe.
  • Farbwiedergabe
    Zur Beschreibung der farblichen Wirkung der Lichtquellen werden deren Farbwiedergabe-Eigenschaften angegeben. Sie werden in Stufen des "allgemeinen Farbwiedergabe-Index" Ra ausgedrückt. Der Farbwiedergabe-Index kennzeichnet das Maß der Übereinstimmung der Körperfarbe mit ihrem Aussehen unter der jeweiligen Bezugslichtquelle. Zur Bestimmung von Ra -Werten von Lichtquellen werden 8 in der Umwelt dominante und festgelegte Testfarben jeweils mit der Bezugslichtquelle (mit Ra = 100) und der zu prüfenden Lichtquelle beleuchtet. Je geringer oder größer die Abweichung der Farbwiedergabe der beleuchteten Testfarbe ist, um so besser oder schlechter ist die Farbwiedergabeeingenschaft der geprüften Lichtquelle. Eine Lichtquelle mit Ra = 100 läßt alle Farben wie unter der Bezugslichtquelle optimal erscheinen. Je niedriger der Ra-Wert ist, umso weniger gut werden die Körperfarben der beleuchteten Gegenstände wiedergegeben. Beispiele: Halogen-Glühlampen haben einen Farbwiedergabe-Index Ra >99, bieten also ideale Farbwiedergabeeigenschaften. Weitere Beispiele aus dem Katalog
  • Glühlampen
    Die Glühlampe ist ein Temperaturstrahler. Sie besteht im Prinzip aus einer Wolframwendel in einem Glaskolben, der je nach Ausführung evakuiert, mit einem Edelgas-/Stickstoffgemisch oder mit reinem Edelgas gefüllt ist. Bei Stromdurchgang wird durch Erhitzen der Wolframwendel - auf bis zu ca. 3000 °C - Licht erzeugt. Beim Stromfluß durch die Wendel stoßen die Elektronen im Wolframdraht auf die Wolframatome. Die dabei übertragene Energie geben sie als Wärme und Licht wieder ab.;Lampe.avi;
  • Halogene
    Halogene sind die chemischen Elemente Fluor, Chlor, Brom und Jod (aus der VII. Gruppe des Periodensystems). Alle diese Halogene sind in den Halogenlampen enthalten, wobei sich Mischungen von bis zu drei Halogenen in einzelen Lampentypen als vorteilhaft erwiesen haben.
  • Halogenkreisprozeß
    Der Halogen-Kreisprozeß Normale Glühlampen büßen mit der Zeit an Helligkeit ein, denn von der Wendel abdampfende Wolframatome setzen sich als dunkler Belag am Glaskolben fest. Bei Halogenlampen wird dieser Nachteil durch die Zugabe von Halogenen zum Füllgas verhindert. Sie verbinden sich im Halogen-Kreisprozeß mit dem abgedampften Wolfram. Wenn diese gasförmige Verbindung mit der Wärmeströmung in die Nähe der heißen Wendel kommt, lagert sich das Wolfram dort wieder ab. Die freigesetzten Halogene stehen erneut für den Kreislauf zur Verfügung.;Halogen.avi;
  • Leuchtdichte
    Die Leuchtdichte, gemessen in Candela pro Flächeneinheit (cd/qm), ist der Helligkeitseindruck, den eine beleuchtete oder leuchtende Fläche dem Auge vermittelt. Bei Lampen verwendet man oft die "handlichere" Einheit cd/qcm.dichte.bmp
  • Leuchtenbetriebswirkungsgrad
    Zur energiewirtschaftlichen Beurteilung einer Leuchte und für die lichttechnischen Berechnungen ist der Leuchtenbetriebswirkungsgrad eine wichtige Größe. Er ist das unter bestimmten Bedingungen ermittelte Verhältnis des aus der Leuchte austretenden Lichtstroms zur Summe der Lichtströme der einzelnen Lampen. Diese Betriebsbedingungen beziehen sich auf die übliche Gebrauchslage der Leuchte und die normale Umgebungstemperatur von 25° C bei Innenleuchten und 15 °C bei Außenleuchten
  • Licht
    Unter Licht versteht man elektromagnetische Strahlung, die im menschlichen Auge eine Hellempfindung hervorruft, also gesehen werden kann. Es handelt sich dabei um eine Strahlung mit einer Wellenlänge zwischen 380 und 780 nm [Nanometer], einem nur winzigen Teil des uns bekannten Spektrums elektromagnetischer Strahlung.
  • Lichterzeugung
    Grundsätzlich erzeugen Lampen das Licht entweder durch Temperaturstrahlung (Glühlampen) oder durch Gasentladung (Entladungslampen), deren Strahlung entweder direkt sichtbar ist oder durch Umwandlung durch Leuchtstoff sichtbar wird.
  • Lichtausbeute
    Die Lichtausbeute ist der Lichtstrom einer Lampe bezogen auf ihre elektrische Leistungsaufnahme. Die Lichtausbeute wird in Lumen/Watt (lm/W) angegeben. Eine Glühlampe hat ca. 14 lm/W eine Kompaktleuchtstofflampe mit eingebautem EVG ca. 60 lm/W
  • Lichtfarbe
    Die Lichtfarbe einer Lampe wird mit der Farbtemperatur und der Maßeinheit Kelvin (K) beschrieben. Die Kelvin-Temperaturskala beginnt beim absoluten Nullpunkt (0 Kelvin = -273° C). Die Farbtemperatur der Farbe einer Lichtquelle wird durch Vergleich mit der Farbe eines sog. "Schwarzen Strahler" bestimmt Wenn ein "Schwarzer Strahler" erhitzt wird, durchläuft die Farbe der von ihm abgegebenen Strahlung eine Skala von Dunkelrot, Rot, Orange, Gelb, Weiß bis zum Hellblau. Je höher die Temperatur, desto weißer wird die Farbe.Eine Glühlampe mit ihrem warmweißem Licht hat z.B. eine Farbtemperatur von 2800 K, eine tageslichtähnliche Leuchtstofflampe 5000 K. Die Norm teilt die Lichtfarben der Lampen in 3 Gruppen ein: Tageslichtweiß (tw), neutralweiß (nw) und warmweiß (ww). Trotz gleicher Lichtfarbe können Lampen aufgrund der spektralen Zusammensetzung ihres Lichtes sehr unterschiedliche Farbwiedergabeeingenschaften haben.
  • Lichtstärke
    Die Lichtstärke ist der Teil des Lichtstromes, der in eine bestimmte Richtung strahlt. Sie wird in Candela (cd) gemessen.lampe.bmp
  • Lichtstärkeverteilung
    Die räumliche Verteilung der Lichtstärke einer Reflektorlampen oder Leuchte wird durch den Lichtstärkeverteilungskörper gekennzeichnet. Er kann für verschiedene Schnittebenen in Polardiagrammen (Lichtstärke- verteilungskurven - LVK) dargestellt werden. Zum besseren Vergleich sind die Lichtstärken auf 1000 lm der in der Leuchte betriebenen Lampen bezogen und in der Einheit cd/klm (= Candela pro Kilolumen) angegeben. Aus der Form der LVK kann man erkennen, ob es sich um eine tief-, breit-, symmetrisch- oder asymmetrisch-strahlende Leuchte (bzw. Reflektorlampe) handelt.Polar.bmp
  • Lichtstrom
    Der Lichtstrom ist die Lichtleistung einer Lampe. Er wird in Lumen (lm) gemessen. Eine Glühlampe 100 W hat etwa 1380 lm, eine Kompaktleuchtstofflampe 20 W mit eingebautem elektronischem Vorschaltgerät (EVG) etwa 1200 lm.

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